Indikationen für eine homöopathische Behandlung

Im Grunde genommen kann eine homöopathische Behandlung für alle Beschwerden angewendet werden. Denn ich versuche immer ein ganz persönliches Mittel für Sie zu finden, das alle ihre Symptome abdeckt. Die Namen der Krankheiten sind für die Verschreibung eines Mittels erst einmal nicht wichtig. Dennoch gibt es natürlich Indikationen, die besonders häufig homöopathisch behandelt werden.

Schwere Pathologien:

Bei sehr schweren Krankheiten behandle ich in der Regel parallel zur schulmedizinischen Behandlung durch den Arzt. Wenn die Beschwerden sich deutlich bessern, können Medikamente eventuell in Absprache mit dem Arzt reduziert oder ausgeschlichen werden.

  • der Schilddrüse
  • der Nieren
  • der Leber
  • des Darms (Colitis ulcerosa, Morbus crohn etc.)
  • Reizdarm Syndrom
  • Diabetes I , II
  • Bluthochdruck
  • Herzbeschwerden
  • Borreliose (Nachbehandlung)
  • Mononukleose (Nachbehandlung)
  • Autoimmunkrankheiten

Gynäkologische Erkrankungen

  • Myome
  • Polycystisches Ovar Syndrom (PCOS)
  • Endometriose
  • Candida Infektionen
  • Regelbeschwerden
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Beschwerden beim Stillen
  • Schwangerschaftsbeschwerden
  • Beschwerden nach einer Geburt

Beschwerden des Bewegungsapparats:

Obwohl diese Patienten üblicherweise eher zur Osteopathie oder zu Physiotherapeuten gehen, kann eine konstitutionelle Behandlung in vielen Fällen erfolgreich sein:

  • Rückenschmerzen
  • Lumbago
  • Bandscheibenvorfall
  • Rheumatische Beschwerden
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Chronische Schmerzzustände

Neurologische Beschwerden

Natürlich ist Migräne einer der häufigsten Gründe, warum ein Patient die Homöopathin aufsucht. Gerade, wenn die Schmerzmittel nicht mehr richtig wirken oder die Anfälle immer häufiger werden.

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Herpes Zoster
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • Krampfleiden
  • Neuralgien
  • Lähmungen

Krebs mit Homöopathie behandeln.

Die Homöopathie eignet sich besonders für die begleitende Behandlung von Krebs. Wird ein wirklich tief greifendes Mittel gefunden (Quellenmittel), kann in einigen Fällen auch der Krebs an sich zur (Selbst-) Heilung gebracht werden.

Unheilbare Krankheiten:

Dass eine Krankheit unheilbar sein soll macht einfach keinen Sinn. Sicherlich: wenn Gewebe, das der Körper nicht regenerieren kann, zerstört ist, dann kann die Homöopathie auch nicht zaubern. Ein Arm wächst nun einmal nicht nach - wohl aber das Gewebe der Leber (z.B. bei einer Leberzirrhose). In allen Fällen, in denen eine Selbstheilung möglich ist, besteht auch Hoffnung. Es gibt ja auch einen Grund, warum man immer wieder von Wunderheilungen bei Krebs oder anderen schweren Krankheiten hört. Der menschliche Organismus ist zu viel mehr in der Lage, als viele glauben. Ausschlaggebend ist dabei natürlich der Wille und Antrieb eines Menschen, seine Heilung anzugehen.

Psychische Erkrankungen

Dass Körper und Psyche eine untrennbare Einheit bilden, ist inzwischen vielen Leuten klar. Einige Menschen „somatisieren“ eher, d.h. sie werden eher körperlich krank, sind aber psychisch stabil, andere bekommen schneller psychische Probleme. Oder es handelt sich um eine gute Mischung. In der heutigen Leistungsgesellschaft setzen wir uns selbst unter enormen Druck. Wir sollen einfach immer funktionieren. Bestehen dann zusätzliche Belastungen, z.B. aus der Kindheit, dann macht die Psyche manchmal nicht mehr mit. Die Behandlung mit einem homöopathischen Quellenmittel kann hier manchmal erstaunlich schnell zu erstaunlich guten Erfolgen führen.

  • Schlafstörungen
  • Ängste und Angsterkrankungen
  • Panikattacken
  • Depressionen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Essstörungen
  • Zwangsstörungen
  • Borderline
  • Burnout
  • Psychotische Zustände

Bei vielen psychischen Erkrankungen ist die professionell Begleitung durch einen Psychotherapeuten sinnvoll. Bei Suchterkrankungen und psychotischen Störungen ist eine psychotherapeutische Behandlung unabdingbar.

Indikationen in der Kinderwunschbehandlung

Natürlich sind auch in der Kinderwunschbehandlung die Möglichkeiten genauso vielfältig. Egal ob die Ursachen eher psychischer oder körperlicher Natur sind kann eine gezielte homöopathische Behandlung dieser Beschwerden zur Schwangerschaft führen. Wenn die Ovarielle Reserve sich dem Ende zuneigt, wird die Wahrscheinlichkeit immer geringer, dass es zu einer Befruchtung kommt.

  • Indikationen sind zum Beispiel:
  • PCOS
  • Endometriose
  • Fehlende Ovulation
  • Hormonelle Ungleichgewichte
  • Fehlende Menstruation
  • Myome
  • Wiederholte Fehlgeburten
  • Schwache Libido
  • Hormonelle Störungen mit Auswirkungen auf die Eizellreifung oder Funktionsstörungen der Eierstöcke
  • Starkes Über- oder Untergewicht bzw. große Gewichtsschwankungen
    Starker Stress,
  • Bestimmte Medikamente
  • Hyperprolaktinämie
  • Hyperandrogenämie
  • Schildrüsenerkrankungen
  • Zyklusstörungen
  • Eileiterfunktionsstörungen als Folge von akuten und chronische Entzündungen mit Verklebungen oder Verwachsungen.
  • Eileiterschwangerschaften
  • Endometriose
  • Regelbeschwerden
  • Gebärmutterhalsentzündungen oder Folgen von Operationen am Gebärmutterhals
  • Große Myome
  • Habituelle Aborte
  • Immunologische Sterilität
  • Störungen der Samenzellbildung
    (Schlechte Spermienzahl oder schlechte Spermienmotilität durch Hodenverletzungen, Schadstoffe, Infektionen, Krampfadern, Stress, Drogen, Alkohol)
  • Störungen des Spermientransportes durch Schädigung der Samenleiter ( z.B: nach  Leistenbruchoperation, Infektionen, Sexuell übertragbare Erkrankungen oder angeborene Fehlbildung)
  • Immunologische Sterilität
    Erektionsstörungen

Parallel zur Kinderwunschbehandlung können Schwierigkeiten angegangen werden, die vielleicht weniger schwerwiegend, doch störend sein können:

  • geringe Libido
  • geringe Feuchtigkeit der Vagina
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Psychische Probleme und Stress durch den „Kalendersex“

Indikationen bei Babys und Kindern

Gerade bei Babys und Kindern wirken homöopathische Mittel besonders gut. Hier genügt oft eine kurze klassisch homöopathische Anamnese, um ein gutes Mittel zu finden.

  • Neugeborenen Gelbsucht
  • Verklebte Augen
  • Dreimonatskoliken
  • Windeldermatitis
  • Zahnungsbeschwerden
  • Kinderkrankheiten (Nachbehandlung)
  • akute Fieberzustände
  • akute Infekte mit Husten, Ohrenentzündung, Mandelentzündungen etc.
  • akute Magen-Darm-Erkrankungen

Wird das Krankheitsgeschehen chronisch, oder wiederholt sich eine akute Episode immer wieder, dann sollten auch Kinder konstitutionell behandelt werden. Oftmals meinen die Eltern oder Großeltern: „Ja, da ist er eben anfällig, das verwächst sich schon.“ Durch eine gezielte homöopathische Behandlung kann das Leiden aber oft schnell und unkompliziert beendet werden.

  • Infektanfälligkeit
  • Rezidivierende Bronchitis / Lungenentzündungen
  • Dauerschnupfen
  • Allergien, Heuschnupfen
  • Magen- Darmstörungen
  • häufige Mittelohrentzündung
  • Hauterkrankungen und atopischer Formenkreis
  • Ekzeme
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Asthma
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • ADS / ADHS
  • Konzentrationsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Bettnässen
  • Ängste
  • Schlafstörungen
  • Seelische Störungen wie Traurigkeit, Aggressionen, Schüchternheit usw.