Homöopathie bei Schnupfen

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Eigentlich benötigt man bei einem normalen Schnupfen keine homöopathischen Mittel. Dennoch kommen immer wieder Mütter von kleinen Kindern auf mich zu und fragen: Was kann ich denn bei Schnupfen tun?

Zunächst einmal hilft feuchte Luft, ein Nasenspray mit Meersalz und warmer Tee. Wer möchte kann den beliebten Thymian-Husten-Balsam von Ingeborg Stadelmann (aus der Apotheke) unter der Nase auftragen. Das sorgt für eine freie Nase und beseren Schlaf. Ansonsten abwarten und Tee trinken.

Allerdings gibt es auch einige homöopathische Mittel, die bei Schnupfen helfen können: Euphrasia ist bekannt für die tränenden Augen, Bindehautentzündung und gleichzeitig Fließschnupfen, der aber mild ist. Im Gegensatz dazu ist bei Allium cepa, die Nase ganz wund, weil der Schnupfen so scharf ist. Auch hier tränen die Augen. Und Pulsatilla ist ein Mittel für dicke, gelblich-weiße Absonderung.

Dies sollen nur drei Beispiele für Schnupfenmittel sein. Es gibt unzählige mehr, die es zu differenzieren gilt. Erst wenn ein Schnupfen chronisch wird ist eine homöopathische Konstitutionsbehandlugn angezeigt. Hier sind auch oft die "Polypen" oder die Rachenmandel vergrößert. Dann kann die Homöopathin in den meisten Fällen weiterhelfen.